Donnerstag, 27. November 2008


weightless as i close my eyes


er macht den entertainer. gut macht er das. und er sagt "ist ja nur für 6 monate. ich weiss ja, dass du wiederkommst." ich fühl mich zuhause in meinen vier wänden. und das ist schön.
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four, three, two, one.
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eiskalte finger und fast eingefrorene füsse. gegen die finger hilft der glühwein, gegen die füsse nichts. das ist egal. der weihnachtsmarkt liegt nur einmal im jahr auf dem heimweg.
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wie alles ineinander greift.
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ich bin wirklich ergriffen, als sie sagt, dass sie aufhört. familie und professur lassen sich nicht leicht miteinander verbinden. zwei stunden vorher macht sie uns das angebot, an ihrer neuen veröffentlichung mitzuschreiben. zwei stunden vorher saß sie bei uns auf dem tisch, überall liegen verstreute bücher und ganz zielstrebig sammelt sie eins aus dem haufren raus, fährt mit den fingern die zeilen ab und sagt: "ha, ich wusste es! das könnte es sein. irgendwo hab ich auch noch mehr, moment, ich stelle kurz das büro auf den kopf." und ich denke noch: immer, wenn die motivation fürs studium in richtung keller geht - ihre begeisterung reisst mich wieder raus. und jetzt?

jetzt ist nur eins klar: das chaos nimmt kein ende. und sie alle sagen noch "macht euch keine sorgen, wir kümmern uns um alles." das alles stösst mir bitter auf.
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ich streiche mich wieder aus der liste. denn ich nehme die herausforderung an.

Dienstag, 25. November 2008

kein weg zurück


die luft ist erfüllt vom donnern. ich halte das seil in der linken hand. wieso genau, weiss ich nicht mehr – eigentlich bin ich doch rechtshänder. vielleicht hatte ich auch in beiden händen ein seil. ja, ich denke so wars. die ganze luft ist erfüllt von donnern und stampfen, hart trifft eisen auf asphalt. die füsse vor der senkrechten, zurückgelehnt fliegen wir über die strasse. schneller, immer schneller im vierteltakt. immer wieder blicke ich kurz nach links und rechts und sehe wippende köpfe. sie alle (und ich auch) können ihre nasen nicht weit genug in den himmel strecken, als ob sie das meer schon riechen könnten. ihre augen sind klar und hellwach. ich gebe mehr seil, es wird mir gedankt durch unbändige power. vereinzelt treffen wir auf menschen: die, die uns entgeistert anschauen, sind touristen. die, die die daumen recken und uns zulachen, sind einheimische. wir lachen zurück. ich gehe an die spitze – vor mir nur eine strasse die niemals endet und ein himmel klar wie die nacht. als wir den hof erreichen, bremsen wir nicht ab sondern donnern durch die einfahrt und kommen erst kurz vor dem gatter zum stehen. wir bauen um, es scheint, als ob das leder kracht. die vor kälte klirrende luft ist erfüllt von dampfendem atem und bebenden flanken. wir gönnen uns nur eine kurze pause, zu gross ist die sehnsucht nach dem meer. ein teil der gruppe bleibt zurück, zu viert verlassen wir wieder den hof. in weiter ferne sieht man verirrte nordlichter.
als wir wieder zurückkehren, haben sich alle beruhigt. ich öffne das gatter und schreie auf, als mein daumen im torgelenk hängen bleibt. das seil rutscht mir aus den händen und es folgt eine atemlose stille.
auf dem rückweg geben wir die sichtbare kontrolle und alle seile ab und wir treiben die herde vor uns her. wieder ist die luft erfüllt vom donnern, diesmal abgeschwächt durch den weichen untergrund neben der strasse. die kalte luft brennt in den lungen. wir sind auf dem heimweg und alle wissen das. ein letztes mal ziehen wir das tempo an und versuchen, durch geschwindigkeit die dynamik zu steuern. wie in jeder gruppe gibt es auch unter uns eine intolerante zicke. sie hat an allem etwas auszusetzen und irgendwann sehen wir nur noch die gruppe am horizont verschwinden. teamgeist teamgeist teamgeist!, denke ich noch und schaffe es, noch vor der heimischen hofauffahrt mit ihr wieder zum rest der gruppe zu stossen. der kies spritzt auf, schnee wird durch die luft geschleudert, der kaffee steht schon auf dem tisch.

Sonntag, 23. November 2008


like dylan in the movies

Donnerstag, 20. November 2008


das war mir gar nicht bewusst, dass der flieger schon in 8 wochen geht

(heureka!)
(auch: heureka! aber eher nicht so (zumindest nicht soo.). )


mal wieder ein buch lesen, weil ich ein buch lesen will. und nicht weil ich ein buch lesen muss.
zeit haben für 4 stunden max goldt.




(einen freien nachmittag als so wertvoll ansehen, dass ich darüber blogge. wie krank mich der ganze wahnsinn der letzten zwei monate macht, das fällt dann auf. das kaputt-und-müde-sein ist nicht mehr störend und hinderlich sondern schön. weil zeit zum kaputt-und-müde-sein da ist. weil alles, was vor einem liegt, ein freier nachmittag ist. und ein buch.)

Mittwoch, 19. November 2008

schon einige wochen her:


als ich aussteige, seh ich ihn nicht. einige minuten später kommt er die treppe zum sbahn-schacht herunter - so hatte ich ihn in erinnerung: die grüne jacke, die kapuze, die hände in den taschen.

im verlauf des tages springe ich oft zwischen zwei gefühlen hin und her: dieser mensch ist mir unvertraut und doch irgendwie vertraut.

wir schreiben den brief. wir erinnern uns an situationen, landschaften, ereignisse. wir lachen und erinnern uns und erinnern uns und lachen. und wir sagen: ja, island - das muss nochmal sein in diesem leben!

wir sitzen auf der bank. und während er spricht und erzählt und hustet, nimmt das holz der bank seine stimmung und das vibrieren seiner stimme auf. ich lehne mich zurück und mein körper wird zu einem resonanzkörper. ich spüre jedes wort im rücken, jedes seiner worte hallt wider in mir.

ich bin eigentlich kein theaterfan, das letzte stück, das ich gesehen habe, war death of a salesman und es war grauenhaft. er verabschiedet sich, sagt noch dass er sich freut dass ich da bin und geht durch die tür mit der aufschrift "kein zugang, nur für personal". ich weiss nicht ganz so viel mit mir anzufangen, gehe durch das kleine foyer und setze mich schliesslich in den kleinen halbrunden raum mit der offenen bühne. dort sitzt irgendwer wichtiges und erzählt irgendwelchen leuten von irgendwelchen künstlern mit irgendwelchen eigenarten, die irgendwann irgendwelche stücke in diesem theater aufführen liessen. irgendwann füllt sich das foyer und die private künstlerführung löst sich auf. ich bleibe sitzen und beobachte die leute, die es an zu dieser uhrzeit an diesen ort zieht.

und da steht er dann, der künstler-führer, und hält mir ein glas hin. ich bin zu überrascht, um den wein abzuschlagen und ich nehme wortlos das glas entgegen. wir stossen an und er stellt sich als häuptling des ladens vor. die führung eben, sowas muss sein, erzählt er. die leute wollen authentische lügen, sagt er. das mache er selber, das wollen die leute so. tapfer, sage ich. ja, sagt er. wir stossen noch einmal an und er erzählt mir kurz von seinem schaffen. jung und dumm, freischaffender künstler, dann verheiratet und eine engels-tochter, jetzt geschieden und fest im vertrag. ich denke mir total schlaue antworten aus, sehe die fragenden blicke der anderen menschen im raum und kann nicht einschätzen, wie bizarr die szene wirklich ist. wir sitzen so lange, bis es schellt und die leute die treppen hochstürmen. der wein schmeckt grässlich, er fragt, ob ich später noch hier bin und ich sage ohne bedauern: keine ahnung. vielleicht. er legt mir kurz die hand auf die schulter, sagt, er würde in erfahrung bringen wohin das ensemble heute abend noch zieht und ich schliesse mich mit einem wortlosen nicken den treppenmenschen an.
inmitten dieser menschen, die mich dort unten mit dem weinglas gesehen haben und mich anlächeln, fahre ich mit den fingern durch meine haare. es ist ein seltsames gefühl, ich hatte irgendwie erwartet, dass es mein bewusstsein in anderer weise trifft. ich hatte gedacht, es würde dauern, bis ich die sicherheit und bodenständigkeit wiedergefunden habe. das totale gegenteil ist der fall. ich gehe mit gestreckten schultern durch die welt, mit einem bewusstsein, das zufriedener und mehr ich selbst nicht sein könnte. ich gehe mit erhobenen kopf durch die welt und fühle eine kraft in mir, die mir kein hut der welt geben konnte.

dann sitze ich also auf diesem rang, reihe 1, platz 3. und als dieser mensch auf die bühne springt, da muss ich erst mal lachen. später dann bleibt mir das lachen irgendwo zwischen herz und verstand auf der strecke, das hatte ich nicht erwartet. ich weiss nicht, was ich erwartet hatte, das auf jeden fall nicht. und ich bin sprachlos und staune und bin ganz gefangen vom stück und der sehnsucht, die seine rolle verkörpert. es ist nur sein äußeres, was ihn erkennen lässt. und ab und an seine trotteligkeit, die er in grandioser weise umzusetzen weiß. aber oft fehlen mir einfach nur die worte.

nach dem stück dann, als sich alle hundertmal verbeugen und wiederkommen udn wieder verbeugen und wieder wiederkommen, sucht sein blick den rang an. irgendwann sieht er mich und lacht mir zu. was für ein augenblick.

als er in der maske verschwindet, warte ich im foyer. in der hoffnung, dass der künstler von vorhin mich hier nicht findet. meine hoffnung wird bestätigt und zusammen mit den anderen schauspielstudenten ziehen wir in die stadt. wir sitzen dann in dieser kneipe und mir wird die gratwanderung zwischen rolle und sein, zwischen gesehener rolle und erfahrenem sein, bewusst. ein student ist dabei, der mir auf der bühne durch sein lockeres und wahnsinnig sympatisches spiel aufgefallen ist. sobald sich im kleinen vorraum der kneipe die möglichkeit ergibt, den platz zu wechseln, stehe ich auf. ein mensch, mit dem ich so nichts anfangen kann und der eine nicht-sympathie ausstrahlt, die bei mir auf fruchtbaren boden fällt.

wir sitzen nebeneinander, schulter an schulter und er stellt mir die leute vor, erzählt von den running gags und vor allem von premiere- und derniere-gags. ab und zu legt er mir im eifer des gesprächs die hand auf den arm oder aufs knie, und das gefällt mir. wir sind uns nah, aber trotzdem bleibt das gefühl, dass dies ein mensch ist, dessen inneres stückweise und ein wenig vertraut, aber dessen art zu leben fremd ist. der wein in verbindung mit tabletten bereitet mir magenschmerzen und lässt mich still werden. das ist okay.

während er die flasche sucht und gläser zusammenspült, sitze ich auf dem stuhl und beobachte ihn. seine wohnung. es ist die natürlichkeit. es ist das authentische. es ist das wahre an ihm, das mich auch damals schon berührt hat. und seit dem nicht losgelassen hat. ich denke an meine stadt, in der alternative individualität gefeiert und in massen zelebriert wird. in der oberflächlichkeit der grundstein für gemeinsames individuell-sein ist. und mein herz wird ganz ruhig und mein kopf wird ganz leicht. er ist das, was er lebt und er lebt, was er ist. er ist einfach. er ist er. diese wahrheit, die steht in einem seltsamen widerspruch zu dem, was er sein möchte - ein schauspieler. oder aber man braucht gerade diese wahrheit, um andere zu sein. im verlauf der wodka-flasche wird mir bewusst, dass ich innerhalb der letzten stunden einen einblick in sein gesamtes leben bekommen habe. im laufe der letzten jahre habe ich versucht, dieser person, die ich damals im tiefen norden kennengelernt habe, ein leben zuzuordnen. ein natürlicher vorgang und nicht, wie ich zunächst angenommen hatte, ein aufbau von illusionen.

er kommt auf das thema familie und erzählt von seiner freundin. ich habe respekt vor dem, was er sich aufgebaut hat. ich nehme diesen respekt in beide hände und halte ihn fest, irgendwo zwischen herz und verstand und hoffe, dass er mir nicht mehr verloren geht .

auf der zugfahrt zurück in den gefeierten individualismus bereue ich kurz, keine bücher und unterlagen mitgenommen zu haben. das "kurz" ist wirklich sehr kurz - diese auszeit habe ich bitter benötigt. der hochschul-streik steht vor der tür und ich frage mich, ob es anders wird danach.

einen tag später stehe ich im bad und halte eine braune mütze in den händen. ich setze sie auf, schaue in den spiegel und keine zwei sekunden später halte ich sie wieder in den händen: diese zeit ist vorbei. ich laufe dann die treppen am freiburger bahnhof hoch und seh ihn schon von weitem.
ich freue mich sehr, ihn zu sehen und wir laufen durch die stadt. ich zeige ihm die freiburger ecken, von denen ich annehme, das sie ihm gefallen könnten. er erzählt von seinen träumen und von dem, was er in seiner stadt vermisst. das flair, das dort fehlt. das student-sein, das dort fehlt.

wie uns das hirn weich wird.

wir stehen dann am bahnhof und ohne nachzudenken ziehe ich den gutschein aus der tasche. lange habe ich ihn mit mir rumgetragen, lange hab ich ihn nicht einlösen wollen. bei ihm ist er gut aufgehoben. wir sitzen nebeneinander und mir kommen die tränen, so lachen muss ich. es ist die situationskomik, die mit ihm so herrlich funktioniert.

der abschied ist dann anders als am tag zuvor. dieses mal ist es wieder ein abschied für länger. keiner weiss, wann wir uns das nächste mal wiedersehen. durch die scheibe wirft er mir eine kusshand zu, ohne nachzudenken tue ich das gleiche. er fängt den kuss auf. eine geste, die sich einbrennt in herz und verstand.

ich laufe durch die dunkle stadt und halte all das fest. und denke, wie zerbrechlich doch alles ist und gleichzeitig auch eben wieder nicht.

Montag, 17. November 2008



ich sehe und höre so viel, aber aufschreiben tue ich davon nichts. irgendwann muss auch mal schluss sein, mit diesem "ich bestehe zum grössten teil aus text".
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ich freue mich, wenn er nicht anruft. nicht jetzt und nicht hier. denn ich möchte bei mir sein, wenn das telefon schellt und hier zuhause ist das alles anders.
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ich kämpfe mit den blättern, vor allem aber mit dem wind. stundenlang. ich fühle mich irgendwie wie ein stadtmensch, den man aufs land losgelassen hat. und den man jetzt machen lässt, so naturerfahrung und ausgleich und so. ich schiebe die riesigen blätterberge von links nach rechts und wieder zurück und eigentlich ärgere ich mich, wenn der wind alles wieder verteilt. uneigentlich freue ich mich, weil ich wieder von vorne anfangen kann und alles nach erde und nassen blättern riecht. und dann denke ich mir: für meinen zukünftigen beruf, dafür bin ich nicht geschaffen.
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zum ersten mal liegt der briefkastenschlüssel nicht mehr oben auf dem kasten.
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zum ersten mal folgt dem "hallo" keine umarmung. am nächsten tag dann schon, aber er ist zurückhaltender geworden. im gegensatz dazu der andere. während wir da stehen und uns mit den trommlern unterhalten und einer von denen noch "hey, da ist ja mützchen" ruft und ich mich unter gar keinen umständen umdrehe, hängt er mir auf dem arm, auf den schultern, auf dem rücken, an den beinen. fast immer hab ich kinderhände im gesicht und in den haaren oder klebrigsüssen kinderatem im nacken. als er dann das halbe klo unter wasser und unter seife setzt und wieder heulend bei mama auf dem arm hängt, mag er mich kaum ansehen und ich seh zu, dass ich verschwinde. das ist ein guter zeitpunkt um die biege zu machen.
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überhaupt, die trommler. das macht keine laune, wenn man sitzen muss.
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spontan steh ich vor ihrer tür, sitze kurz in ihrem wohnzimmer und bin nach 10 minuten wieder weg. wahnsinn, denke ich noch. kommen und gehen wann ich will, das es toleriert wird und dass es vor allem akzeptiert wird. dass die freundschaft dabei keinen bruch bekommt. scheisse, denke ich noch, als ich am nächsten abend die tür hinter mir zuziehe. der bruch ist da. (ich frage mich dann, ob das überhaupt geht. ob eine ernsthafte freundschaft so funktionieren kann. und ob eben die eine andere freundschaft, bei der es eben doch so klappt, nicht nur die berühmte bestätigende ausnahme ist dafür ist, dass es eben nicht funktionieren kann.)
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dieser start in die woche gefällt mir.
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hin oder nicht hin, konsequenz oder glück? überhaupt: vor oder zurück?? irgendwie jung und irgendwie alt, auf gleiche weise dumm oder weise. wahrheit oder pflicht? paderborn und freiburg. laut oder leise, ich oder du.
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das milkyway, dass ich vor nem guten halben jahr in die truhe gelegt habe, liegt immer noch da. yeha!
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zum ersten mal seit ewigkeiten laufe ich wieder in ein krankenhaus. vage kann ich mich an das letzte mal erinnern - da lag der bruder mit kaputten auge; ich mit freund und schwester hin und wir standen vor seinem bett und dann kippt der freund um und mir geht die pumpe und ich setze ihn vor die heizung und er kommt wieder zu sich und das traubenzucker das er von der krankenschwester bekommt hatte eine lilane verpackung und wir wollen gehen und er sagt "klar fahre ich" und ich sage "never" und er fährt dann doch und wir fahren zu seinem damaligen kumpel und wir kochen spaghettis und sitzen zu viert und geraucht wird nur auf dem balkon und wir stehen draussen und er sagt "ich liebe dich" und ich sage "hier, noch ein traubenzucker" und die kleine schwester ist müde. jetzt laufe ich also wieder in ein krankenhaus und mir ist komisch unkomisch zu mute.
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freecastleo
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ist ja nett und schön, dass sie eine neue matratze angeschafft hat. aber ich schlafe schlecht und ich will meine alte zurück. und in der zweiten nacht liege ich in meiner kuhle und schlafe so gut wie schon lang nicht mehr.
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und alle sagen "du hast dich verändert" und das stimmt irgendwie auch.
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der blick an, der mir sagen soll: "blöde kuh".
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"das kannste schon so machen, aber dann ist es halt kacke!"
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all problems solved with laugther


Mittwoch, 12. November 2008


don't let the system get you down


der streik heute, das wäre was für ihn gewesen.
anfangs ist es noch recht ruhig, die ansammlung ist noch überschaubar. vor den türen sitzen studenten auf blauen decken, mit riesen kannen kaffee und tee, pappbecher werden verteilt. noch sinds immer die gleichen, die versuchen, mit den basketbällen die 500 euro symbolisch per weitwurf zusammenzukriegen. ein stück weiter steht ein kicker - 500 spiele gewonnen = 500 symbolische euro studiengebühren. irgendwann packt jemand seine gitarre aus, uralte klassiker werden rausgekramt und der platz füllt sich. "mit kaffee streikts sich besser", "damals, vor ner halben stunde", eiskalte füsse und langeweile.