schokoladenflüsterer, deine ware ist flüssig!
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und ich hab das gefühl, als kenne ich die gegend. wir fahren durch die strassen, durch die dörfer. das gesehene aber den erinnerungen irgendwie nicht zuordnen können. und überall wasser! und dann fahren wir den berg hinauf. innerhalb von 7 jahren verblasst viel. aber ganz weg ist es nicht. dann: die kurve! hier die fensterläden, dort der kippenautomat, da die TÜR.
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would you never walk away on the break of a coming day? ich schwimme durch die mitte, zur badeinsel raus. die welt ist noch muxmäuschenstill. die sonne geht grade erst auf.
als ich zurückkomme, liegt mein taschentuch (weil kein zettel) mit der guten-morgen-nachricht noch an ort und stelle. zunächst steh ich noch ein wenig verloren in der kleinen küche. spätestens beim "tee?" ist mir aber so einiges klar.
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3 generationen, die den duschvorhang an die wand kleben. gruselig.
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ein gespräch in dem einen zimmer, wo früher schwarz, ein verstärker mit gitarre, verzweiflung und pure ablehnung war. heute ist da die suche nach mir selbst. die frage nach mir selbst. und wieder: was will ich? ich fühl mich ernstgenommen und gleichzeitig unwohl, ich erkläre meine gedanken und erzähle unsinn. abgesehen davon fühle ich mich stark. als einheit. und unförmig und schwammig lose.
es ist dann die alte frage: was will ich und was brauche ich?
es ist dann die alte antwort: es hapert an der umsetzung.
aber diesesmal ist sie anders (die antwort). ein stück näher bei mir. ein stück mehr von mir. dieses ICH gefällt mir besser als das andere, das ständig fragt: wo bin ich? wo fängt der andere an? und bis wohin bin ich? und dann stand sie auf, sprachs "erwachsenwerden ist scheisse" und lässt mich allein dort sitzen. und ich widerstehe dem alten drang, mich auf das kurze fensterbrett zu setzen und gehe stattdessen nach unten. (richtig verstanden hatte ich das erst, als ich abends mit dem rad den schotterweg runterbretter. abartig schön, der knirschende kies.)
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falls es dazu kommen könnte:
"vielleicht kann ich helfen. vielleicht kann ich es besser machen."
"besser? war es denn nicht das einzig richtige? akzeptieren und sich dann zurückziehen? alleine machen lassen?"
"wie kann es richtig sein, wenn es 2 jahre dauern musste?"
"verantwortung. die andere seite. verstehen. ihn. dich."
und schon ist das innere team im bester manier dabei, eine eigendynamik zu entwickeln. (schulz von thun wäre begeistert gewesen.)
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"Sieg! Sieg! Der Rache Morgenrot bricht an, das die Feinde zittern lässt. Freiheit steigt auf, es stürzen die Tyrannen!" (Cavaradossi, Tosca)
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stechend blaue augen. er ist zu einer kleinen persönlichkeit geworden, gleichzeitig irgendwie zart und unglaulich lieb. rettet sich in melodien. wie oft saß ich schweigend, sprachlos und beeindruckt. egal ob hesse, droste-hülshoff, seine oma oder seine schwester. und als eben diese mir winkt, auf die 2-m-entfernung, da hab ich pädagogisch völlig versagt. aber ich habe ja urlaub. da darf man auch mal versagen. (wie sie mich in den arm nimmt, da ganz am ende. klatschnass ins handtuch eingewickelt. ihr fehlen die cusinen, die verwandschaft. genau wie ihm. und mir.)
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sonnenblumen-felder. viele 100e meter lang.
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rudern, bis die gelenke schmerzen.
im ice hätte ich am liebsten in die seite gepieckst - "hier schau! ich habe seewasser in den haaren! seewasser! um diese uhrzeit schon!"
Samstag, 26. Juli 2008
Mittwoch, 23. Juli 2008
Dienstag, 22. Juli 2008

regen. (herrlich.)
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der neue krankhafte ehrgeiz. der allerdings - wenn ich so darüber nachdenke - doch irgendwie immer schon da war. aber nie wirklich mit erfolg. der "überflieger", so nennt man das in der pädagogik - da hatte jemand seine chance und hat sie genutzt. und hat aufgeholt. (vielleicht war es schwer, von mir abzulenken. aber es war nicht schwer, mich zu übertreffen. das muss ich zugeben. ich konnte ja echt nichts, das hab ich mittlerweile eingesehen.) und jetzt? jetzt muss die 1 vor dem komma stehen. denn ich habe das gefühl, sie bringt mich zurück. zurück an meinen platz, irgendwo in der mitte. ich kann leisten (sogar, wenn ich nicht will.). und erst, wenn die schmach das verstanden hat, werde ich mich auch mit einer 2 vor dem komma zufrieden geben können. (ich hab das gefühl, soviel nachzuholen. was ich irgendwie verpasst habe.)
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weg, vorwärts - egal. hauptsache nicht stehenbleiben. und zweimal kriecht die zeit. und beides mal ist es schwer. und beides mal zwingt es mich in die knie. aber ich stehe auf. verlasse den sitz und verlasse das kind.
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1.695
426
1
ha. die 1 am ende.
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den richtige grad, gibt es den überhaupt? es war eine entscheidung im affekt. und wenn die anderen berichten, wie es läuft und wie es heute lief - ich hätte das auch schaffen können. die zweifel waren umsonst. nun gut. dieses semester ist vorbei. nächstes semester dann halt zwei klausuren. und als wir dann dort sitzen, und ich die blicke sehe als ich gehen will, da weiss ich, es hat sich doch irgendwie gelohnt. und dann denke ich an den einen tag, als ich bekam was ich wollte, aber nicht das bekam, was ich (laut gesagt) nicht wollte aber (leise gedacht) doch erhoffte. auf einmal wars ganz klar - ich hab erreicht, was ich wollte. ich stand am ziel. mein fehler dabei: ich hatte gedacht, es geht von allein weiter. input, output - es steht nie still. ( ich habs von der falschen seite gesehen. der clown in der mitte. er war nie fort.) heute dann: die frau mit dem koffer. einfach hingehen und hallo sagen und "wie gehts?". (der rest war erleichtert. es hat die gruppe nicht unbedingt geteilt, aber der streit hing immer noch in der luft. jetzt wieder klare luft in sicht. ein guter anfang fürs momentane ende.)
(den "mantel" an dieser stelle für die dramatik, welche nie da war.
natürlich kein mantel. keine jacke. es ist noch keine zeit für lange ärmel.) also. :
den mantel umgeworfen und gegangen. (das kann mir niemand nehmen. und vor allem: ich selber habe die wahl). ob ichs wollte oder nicht: ihre blicke sagen: freunde gefunden. froh darüber. den mantel umgeworfen und gegangen. und gleich darauf: wiedergekommen. und gelacht haben alle. death of a clown? return of the clown!
ich denke, das war eh immer der fehler. mit der brille der oberflächlichkeit hab ich gesucht und geschaut. und vor allem die familie beurteilt. und dann - ohne es zu merken - mit der brille des selbstzweifels verglichen. mit mir, mir selbst und dem eigenen leben. das war alles. von einer ebene in die andere, und das war der fehler. jetzt bin ich schlauer. und zufrieden mit der erkenntnis.
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(am meisten angst davor zu erdrücken. ich weiss, wie sich das anfühlt. schrecklich nämlich.)
und ich frage mich: zuviel input? zuviel was-denn-eigentlich? und kaum habe ich selbst das gefühl, mich wieder gesehen zu haben, wird alles schwieriger. oder bilde ich mir das nur ein? grundsätzlichkeiten für grössere anlässe. ja. und ich glaube ebenfalls: es ist zu verkopft. (aber das lässt sich ja nicht einfach abstellen. wohin mit den unsicherheiten, fragen, unklarheiten? mit sich selber ausmachen? und wenn nur der andere eine antwort darauf geben könnte? heisst das dann, vor dem reden jedes mal übermässig abwägen? sich selbst in die schranken verweisen wenn es grad grundsätzlichen charakter hat, was beschäftigt? aber wie war das mit den grossen anlässen?) da haben wir die erkenntnis: zu verkopft. ganz klar. aber sind damit die fragen beantwortet? nein. teufel - verschwinde aus meinem kleinen kreis.
machen. ausprobieren. und gewitter akzeptieren. wichtig zu wissen: schreiben ist einfacher. aber ohne stimmlage geht viel verloren, wird übersehen oder gar nicht wahrgenommen.
(und dann noch die sache mit dem einfach nebenher erwähnten. wie man automatisch filtert. )
boar. einfach mal ruhe vor sich selbst.
Montag, 21. Juli 2008
Donnerstag, 17. Juli 2008
Mittwoch, 16. Juli 2008
endlich wieder die hausarbeiten-ausrede, um mich (ohne rechtfertigungen meinerseits) im zimmer zu verkriechen, menschenaufläufe zu meiden und erst dann das haus zu verlassen, wenn der kühlschrank leer ist, keine schokolade oder bier mehr da ist oder spontan das bedürfnis nach übermässiger körperlicher ertüchtigung (wie z.b. joggen ohne kondition) auftaucht.
((ganz so schlimm nicht, aber schon ein bisschen. ))
Dienstag, 15. Juli 2008
Montag, 14. Juli 2008
und ja, ich schaue es im kalender nach. wann es war. und ich sitze und weiss nicht, was ich sagen soll. alles für nichts. kopf über herz. herz über kopf. geht eher nicht so. ich habe mich nicht im stich gelassen. ich habe nur nicht auf mich gehört. ein splitter vom heiligen kreuz. wer ein stück hat, der hat eins - und die trockene ernüchterung (es wird nicht anders) am ende gleich inklusive. wenn man merkt, dass es kein kreuz gab. dass es nie eins geben wird. alles für nichts. kopf über herz. wer bist du?
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unerreichbar, felsig. auflösen. ein argument reicht und ich nehme hin. da hab ich keine chance. es war nicht von nöten, aber es war da. (jaja, der apfel fällt nicht weit vom stamm. ich weiss nicht, was ernüchternder ist. die frage mit den zwei sätzen oder die erkenntnis, dass ich werde wie sie.)
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Hlynur.
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eine untersuchung, die zeigt, dass 70 % aller frauen sich deprimiert und schuldig fühlen, wenn sie 3 min. in einem schönheitsmagazin geblättert haben.
eine laune, die zeigt, dass ein kleiner hinweis auf sein leben, oft mehr zufällig als gewollt, ebenfalls ausreicht. nicht deprimiert und schuldig, aber unwohl. weil sich die geschwisterliche verbindung nicht abstreiten lässt. will ich auch gar nicht. aber unwohl fühle ich mich trotzdem. von mir zum eigenen scheitern verurteilt.
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sodom und gomorrha. und im gleichen atemzug: bambi.
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ist es so, dass hauptsächlich die sänger die band vorantreiben? wenn ja, wieso? was die unter uns wohl gedacht haben müssen, bei der broken laundry. egal. wir haben ja zwei in der küche.
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rein theoretisch gäbe es einen blog weniger. praktisch natürlich nicht.
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"Pick up the phone and answer me at last."
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ins leben reinrauschen, aus dem leben rausrauschen, fertig. jeder. alle. niemand.
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"ROLL THE DICE AND SWEAR."
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und übrig bleib immer nur eins. egal, wie ich mich drehe. egal, wie ich es wende. übrig bleibt immer nur eins.
"wer sich im kreise dreht, ja, der hat es so gewählt."
find ich eher nicht so. viele gedanken. (und es bleibt bei den gedanken. wer bist du?)
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(songs hab ich nie verschenkt. ich hab sie spielen lassen. eigentlich nur einmal.) und während er untergeht, frage ich mich, was helfen eigentlich beinhaltet. und wie weit man gehen kann. und ob man zurückkommt.
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"it was for freedom, from myself and from the land"
funktioniert das so? dass man die augen verschliesst und ignoriert?
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towns like this. ziemlich optimal.
Dienstag, 8. Juli 2008
all things go, all things grow
alle schaffen es. und niemand denkt mehr nach. und jedem ist es egal. und alle gehen ihren weg. und niemand bleibt. denn jeder ist. und alle sind zuviel. und niemand ist übrig. denn jeder fängt an zu rechtfertigen. vor allen und niemandem. vor allem aber jeder vor sich selbst. und ich frage mich, das soll richtig sein? das geht so?
jeder begreift es. alle meinen es. aber niemand gibt es zu. und jeder fährt allein. denn genau so ist es. für alle. für niemanden. und ich frage mich, das soll richtig sein? wie soll das gehen?
das kann nicht richtig sein. das kann so nicht richtig sein. für alle ist es selbstverständlich. für mich nicht. und ich frage mich, das soll dann noch richtig sein? wie kann es richtig sein, wenn ich mich regelmässig frage: und das soll dann noch richtig sein? und es wird immer irgendwelche gründe geben. es wird sich immer einer erheben. eine zeit wird immer wichtiger sein. und das ist nicht richtig. nein. es ist eine frage des respekts. und des mensch-seins.
und ich habe die lächerliche hoffnung, dass er doch noch kommt. selbst eine stunde später noch. (und kaum schreibe ich das, fange ich an zu rechtfertigen. und das kann nicht sein. nein. das kann so nicht richtig sein. die gedanken von gestern passen heute auch: 'und übrig bleib immer nur eins. egal, wie ich mich drehe. egal, wie ich es wende. übrig bleibt immer nur eins.' nur haben sie heute einen völlig anderen sinn. )
reden. wie ich es schon wieder hasse. wie es schon wieder kaputt macht und zerstört. ich kann es nicht begreifen. ich kann es nicht begreifen. und am ende sitzen wir allein. weil menschen einen grossen fehler haben: sie sind menschlich.
und neben dem reden wird auch das schreiben überflüssig. denn sobald es um mich geht, wird alles schwammig. und ungreifbar. ich seh mich nicht mehr. wo bin ich? in der luft. nur jetzt auch noch ohne boden. wie bin ich hier verdammt nochmal gelandet?
und es ärgert mich maßlos, dass es mich so beschäftigt, dass ich nicht mal in der lage bin, ihr das zu geben worauf sie sich gefreut hat.
Sonntag, 6. Juli 2008
Dienstag, 1. Juli 2008
bright eyes
und als ich da so liege, muss ich zwischendurch einfach immer blinzeln. und was ich da sehe, man, das ist was! (und ich denke erst noch, das kann man eigentlich den ganzen tag lang so machen. auf der terasse liegen, die füsse in der sonne, allen erzählen man kommt erst morgen an. aber dann seh ich wie zufällig die kleine holztür. und halten kann mich dann (abgesehen von der momentanen hitze) nichts mehr.
und als die (kleinen) riesen angefahren kommen, da denk ich mir: geil! und als ich erkläre, wie das funktioniert mit dem lohnunternehmen, da denk ich mir: verdammt geil! und als sie wieder weg sind, denke ich: that's it. (und irgendwann wird sie es auch wissen. aber jetzt noch nicht.)
der nachbar, der anhält (aber auch erst, als er sieht, dass ich wieder wach bin) und sagt, er hätte extra gewartet mit dem rasenmähen. das hätte ich ja bestimmt vermisst in der stadt. und wie es denn so ginge da unten. und er hätte ja gedacht, ich wär schon verheiratet und hätte drei kinder.