ist es das wert?
Montag, 20. Oktober 2008
Mittwoch, 15. Oktober 2008
kein stillstand.
ich versuche mitzugehen, so gut es geht.
ich habe das gefühl, mir wächst alles über den kopf.
spaltung.
ich versuche zu einigen. so gut es geht.
das "vor" und "nach" zu einem ganzen.
teilnahme.
so gut es geht. so lange es geht.
ich habe das gefühl, mir wächst alles über den kopf.
kontrolle behalten.
aufbruch.
distanz.
chance.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Mittwoch, 8. Oktober 2008
i am ice
i am clear
let the world be cold
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und ich versuche zu erkennen, was das soll. ich versuche zu erkennen, welche fragen das sind. und ich versuche zu erkennen, was sich abspielt. und ich versuche zu verstehen. weil sich die dinge geändert haben. weiterentwickelt haben. und dann frage ich mich, ob es das wert ist. ich versuche, es mir vorzustellen. ich schaffe es nicht.
und das ist das schwierige an der ganzen situation. der gedanke hatte kaum zeit zum reifen. und kaum hab ich ihn ausgesprochen, ach, ich weiss doch auch nicht.
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vertrauen in die eigenen fähigkeiten. wenn die zeit gegen dich spielt. das denke ich noch, als ich auf der mauer sitze und warte. keine zwei stunden bringen mir diese fähigkeiten überhaupt gar nichts mehr. mit einem "it's okay" gehe ich wieder aus dem gebäude, über den platz, an der mauer vorbei, durch die menschenmassen und denke, nein, das ist es nicht wert. das kann es nicht wert sein. was denn noch alles? ja, was denn noch alles?
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see us sleep behind the glass
unaware of crime
will you wake us up before it is time
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entscheidungen, bei denen es um mehr geht als das, was entschieden wird und am ende anders ist. aber das haben entscheidungen nun mal so an sich.
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wie sich alle auf die wände stürzen. ich versuche, meinen namen auf die liste zu setzen. bestimmt 20 mal muss ich ansetzen. unfassbar. nach 10 minuten sieht der raum dann aus wie ein schlachtfeld. die sieger sind schon weg, die verlierer sitzen auf tischen und stühlen und können es noch gar nicht fassen. jemand klopft mir auf die schuler und will sich bedanken. ich muss ihn enttäuschen: was kameradschaftlich aussah war absolut reiner selbstzweck.
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let me justify my own reward
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wenn ich abends aus dem fenster schaue, und die lichter von gegenüber langsam orange werden. wo führt mich das nur hin? bin ich schon zu weit? komm ich da je wieder raus?
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grenzen.
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it feels like fire but it won't last
Freitag, 3. Oktober 2008
Donnerstag, 2. Oktober 2008
wie er heimlich die braune banane aus meinem korb nimmt und gegen eine gelbe eintauscht. und sich dabei so unbeobachtet fühlt.
trotzdem. es reicht jetzt. diese einrichtung werde ich nicht mehr betreten.
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ich stemme mich gegen die nächte. versuche, den schaden gering und die nächte an zuhalten.
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da geht er hin, mein crepes
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gar nicht so einfach ein statement zu schreiben. ich versuche es mit "interessant = anders". nicht besser, nicht schlechter. anders.
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da ist etwas, was nicht funktioniert. das ist nicht nur einseitig, das kommt auch von ihm. aber was ist das? ich lehne an der wand und schaue ihm und den anderen zu. finde keine antworten. wir gehen dann, sagten wir. ich nickte ihm zu, er nickte mir zu. was ist das nur? wir gingen raus, gingen wieder rein. da sind wir wieder, sagten wir. und wir setzten uns auf den boden. weit und breit kein bier. trinkt niemals bier vom sänger, es ist immer durchgeschüttelt, warm und schal, rief er noch. jaja.
später dann, da draussen in der eisigen kälte. wir stehen in einem kreis voll mit schweigen. für einige von ihnen ist das unerträglich. aber nicht für alle. ich wähle die eine seite, wie immer. ich werde es ihm später erklären.
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wir laufen durch ein meer aus blättern. mit den schönsten farben, mit den tollsten mustern. das es ein abschied war, begreife ich erst später.
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keine empfindung, kein gefühl. kein abschied, kein ankommen.
unterwegs sein. erreichen. aber nicht ankommen.
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manche dinge erkennt man erst durch geschwindigkeit.
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trotzdem oder gerade deshalb?
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dann der totalausfall. wie er bleibt, nach gründen sucht. die kabel umsteckt, den fehler sucht. stundenlang. wie wir in die firma fahren, in aller frühe. wie er mich anschließend wieder heimfährt.
einfach: wie er da ist.
wenn man jemanden braucht.
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und dann: wie ein anderer nicht da ist.
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hektik, nervenflattern. aber immer noch regungslos. in einem buch dann zwischendurch der schriftzug. kurz bleib ich stehen. aber nur kurz. denn das, was da steht, ist alt. alt. alt. vorbei. vorbei. vorbei.
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dann danach. ohne druck, ohne hektik, stress. aber auch: die erleichterung. ohne begeisterung. ohne leben. ich bleibe unerklärlich ruhig. müde-ruhig. es-reicht-ruhig.
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who killed amanda palmer?
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"und danach können wir ja noch einen kaffee trinken?!" ich erinner mich an das letzte mal. oh gott, nein, danke. bloss nicht.
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und ich versuche, die worte zu rekonstruieren. und gleichzeitig: es ist, als wäre das nikotin nie weg gewesen. die überwindung, eine ganze zigarette am stück zu rauchen. der ekel. der gestank. die kopfschmerzen. und trotzdem macht mans. und ist nach ein paar tagen wieder voll drin. immer noch mit ekel. aber drin, in der gewohnheit.