Mittwoch, 8. Oktober 2008


i am ice
i am clear
let the world be cold
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und ich versuche zu erkennen, was das soll. ich versuche zu erkennen, welche fragen das sind. und ich versuche zu erkennen, was sich abspielt. und ich versuche zu verstehen. weil sich die dinge geändert haben. weiterentwickelt haben. und dann frage ich mich, ob es das wert ist. ich versuche, es mir vorzustellen. ich schaffe es nicht.

und das ist das schwierige an der ganzen situation. der gedanke hatte kaum zeit zum reifen. und kaum hab ich ihn ausgesprochen, ach, ich weiss doch auch nicht.
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vertrauen in die eigenen fähigkeiten. wenn die zeit gegen dich spielt. das denke ich noch, als ich auf der mauer sitze und warte. keine zwei stunden bringen mir diese fähigkeiten überhaupt gar nichts mehr. mit einem "it's okay" gehe ich wieder aus dem gebäude, über den platz, an der mauer vorbei, durch die menschenmassen und denke, nein, das ist es nicht wert. das kann es nicht wert sein. was denn noch alles? ja, was denn noch alles?
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see us sleep behind the glass
unaware of crime
will you wake us up before it is time
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entscheidungen, bei denen es um mehr geht als das, was entschieden wird und am ende anders ist. aber das haben entscheidungen nun mal so an sich.
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wie sich alle auf die wände stürzen. ich versuche, meinen namen auf die liste zu setzen. bestimmt 20 mal muss ich ansetzen. unfassbar. nach 10 minuten sieht der raum dann aus wie ein schlachtfeld. die sieger sind schon weg, die verlierer sitzen auf tischen und stühlen und können es noch gar nicht fassen. jemand klopft mir auf die schuler und will sich bedanken. ich muss ihn enttäuschen: was kameradschaftlich aussah war absolut reiner selbstzweck.
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let me justify my own reward
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wenn ich abends aus dem fenster schaue, und die lichter von gegenüber langsam orange werden. wo führt mich das nur hin? bin ich schon zu weit? komm ich da je wieder raus?
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grenzen.
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it feels like fire but it won't last

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