Donnerstag, 2. Oktober 2008

wie er heimlich die braune banane aus meinem korb nimmt und gegen eine gelbe eintauscht. und sich dabei so unbeobachtet fühlt.
trotzdem. es reicht jetzt. diese einrichtung werde ich nicht mehr betreten.
--
ich stemme mich gegen die nächte. versuche, den schaden gering und die nächte an zuhalten.
--
da geht er hin, mein crepes
--
gar nicht so einfach ein statement zu schreiben. ich versuche es mit "interessant = anders". nicht besser, nicht schlechter. anders.
--
da ist etwas, was nicht funktioniert. das ist nicht nur einseitig, das kommt auch von ihm. aber was ist das? ich lehne an der wand und schaue ihm und den anderen zu. finde keine antworten. wir gehen dann, sagten wir. ich nickte ihm zu, er nickte mir zu. was ist das nur? wir gingen raus, gingen wieder rein. da sind wir wieder, sagten wir. und wir setzten uns auf den boden. weit und breit kein bier. trinkt niemals bier vom sänger, es ist immer durchgeschüttelt, warm und schal, rief er noch. jaja.

später dann, da draussen in der eisigen kälte. wir stehen in einem kreis voll mit schweigen. für einige von ihnen ist das unerträglich. aber nicht für alle. ich wähle die eine seite, wie immer. ich werde es ihm später erklären.
--
wir laufen durch ein meer aus blättern. mit den schönsten farben, mit den tollsten mustern. das es ein abschied war, begreife ich erst später.
--
keine empfindung, kein gefühl. kein abschied, kein ankommen.
unterwegs sein. erreichen. aber nicht ankommen.
--
manche dinge erkennt man erst durch geschwindigkeit.
--
trotzdem oder gerade deshalb?
--
dann der totalausfall. wie er bleibt, nach gründen sucht. die kabel umsteckt, den fehler sucht. stundenlang. wie wir in die firma fahren, in aller frühe. wie er mich anschließend wieder heimfährt.
einfach: wie er da ist.
wenn man jemanden braucht.
--
und dann: wie ein anderer nicht da ist.
--
hektik, nervenflattern. aber immer noch regungslos. in einem buch dann zwischendurch der schriftzug. kurz bleib ich stehen. aber nur kurz. denn das, was da steht, ist alt. alt. alt. vorbei. vorbei. vorbei.
--
dann danach. ohne druck, ohne hektik, stress. aber auch: die erleichterung. ohne begeisterung. ohne leben. ich bleibe unerklärlich ruhig. müde-ruhig. es-reicht-ruhig.
--
who killed amanda palmer?
--
"und danach können wir ja noch einen kaffee trinken?!" ich erinner mich an das letzte mal. oh gott, nein, danke. bloss nicht.
--
und ich versuche, die worte zu rekonstruieren. und gleichzeitig: es ist, als wäre das nikotin nie weg gewesen. die überwindung, eine ganze zigarette am stück zu rauchen. der ekel. der gestank. die kopfschmerzen. und trotzdem macht mans. und ist nach ein paar tagen wieder voll drin. immer noch mit ekel. aber drin, in der gewohnheit.

Keine Kommentare: