
regen. (herrlich.)
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der neue krankhafte ehrgeiz. der allerdings - wenn ich so darüber nachdenke - doch irgendwie immer schon da war. aber nie wirklich mit erfolg. der "überflieger", so nennt man das in der pädagogik - da hatte jemand seine chance und hat sie genutzt. und hat aufgeholt. (vielleicht war es schwer, von mir abzulenken. aber es war nicht schwer, mich zu übertreffen. das muss ich zugeben. ich konnte ja echt nichts, das hab ich mittlerweile eingesehen.) und jetzt? jetzt muss die 1 vor dem komma stehen. denn ich habe das gefühl, sie bringt mich zurück. zurück an meinen platz, irgendwo in der mitte. ich kann leisten (sogar, wenn ich nicht will.). und erst, wenn die schmach das verstanden hat, werde ich mich auch mit einer 2 vor dem komma zufrieden geben können. (ich hab das gefühl, soviel nachzuholen. was ich irgendwie verpasst habe.)
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weg, vorwärts - egal. hauptsache nicht stehenbleiben. und zweimal kriecht die zeit. und beides mal ist es schwer. und beides mal zwingt es mich in die knie. aber ich stehe auf. verlasse den sitz und verlasse das kind.
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ha. die 1 am ende.
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den richtige grad, gibt es den überhaupt? es war eine entscheidung im affekt. und wenn die anderen berichten, wie es läuft und wie es heute lief - ich hätte das auch schaffen können. die zweifel waren umsonst. nun gut. dieses semester ist vorbei. nächstes semester dann halt zwei klausuren. und als wir dann dort sitzen, und ich die blicke sehe als ich gehen will, da weiss ich, es hat sich doch irgendwie gelohnt. und dann denke ich an den einen tag, als ich bekam was ich wollte, aber nicht das bekam, was ich (laut gesagt) nicht wollte aber (leise gedacht) doch erhoffte. auf einmal wars ganz klar - ich hab erreicht, was ich wollte. ich stand am ziel. mein fehler dabei: ich hatte gedacht, es geht von allein weiter. input, output - es steht nie still. ( ich habs von der falschen seite gesehen. der clown in der mitte. er war nie fort.) heute dann: die frau mit dem koffer. einfach hingehen und hallo sagen und "wie gehts?". (der rest war erleichtert. es hat die gruppe nicht unbedingt geteilt, aber der streit hing immer noch in der luft. jetzt wieder klare luft in sicht. ein guter anfang fürs momentane ende.)
(den "mantel" an dieser stelle für die dramatik, welche nie da war.
natürlich kein mantel. keine jacke. es ist noch keine zeit für lange ärmel.) also. :
den mantel umgeworfen und gegangen. (das kann mir niemand nehmen. und vor allem: ich selber habe die wahl). ob ichs wollte oder nicht: ihre blicke sagen: freunde gefunden. froh darüber. den mantel umgeworfen und gegangen. und gleich darauf: wiedergekommen. und gelacht haben alle. death of a clown? return of the clown!
ich denke, das war eh immer der fehler. mit der brille der oberflächlichkeit hab ich gesucht und geschaut. und vor allem die familie beurteilt. und dann - ohne es zu merken - mit der brille des selbstzweifels verglichen. mit mir, mir selbst und dem eigenen leben. das war alles. von einer ebene in die andere, und das war der fehler. jetzt bin ich schlauer. und zufrieden mit der erkenntnis.
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(am meisten angst davor zu erdrücken. ich weiss, wie sich das anfühlt. schrecklich nämlich.)
und ich frage mich: zuviel input? zuviel was-denn-eigentlich? und kaum habe ich selbst das gefühl, mich wieder gesehen zu haben, wird alles schwieriger. oder bilde ich mir das nur ein? grundsätzlichkeiten für grössere anlässe. ja. und ich glaube ebenfalls: es ist zu verkopft. (aber das lässt sich ja nicht einfach abstellen. wohin mit den unsicherheiten, fragen, unklarheiten? mit sich selber ausmachen? und wenn nur der andere eine antwort darauf geben könnte? heisst das dann, vor dem reden jedes mal übermässig abwägen? sich selbst in die schranken verweisen wenn es grad grundsätzlichen charakter hat, was beschäftigt? aber wie war das mit den grossen anlässen?) da haben wir die erkenntnis: zu verkopft. ganz klar. aber sind damit die fragen beantwortet? nein. teufel - verschwinde aus meinem kleinen kreis.
machen. ausprobieren. und gewitter akzeptieren. wichtig zu wissen: schreiben ist einfacher. aber ohne stimmlage geht viel verloren, wird übersehen oder gar nicht wahrgenommen.
(und dann noch die sache mit dem einfach nebenher erwähnten. wie man automatisch filtert. )
boar. einfach mal ruhe vor sich selbst.
Dienstag, 22. Juli 2008
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