don’t feed me violence. albern, aber: an diesem ganzen mist ist das wetter schuld. eine woche ohne katastrophen, chaos, zweifel und zwänge. DAS wäre doch mal was.
Mittwoch, 30. April 2008
Sonntag, 27. April 2008
Samstag, 26. April 2008
das war das vierte mal, dass ich sie weinen sah. und dieses mal war ich nicht daran schuld. mir war gleich klar, dass irgendwas anders war. was mir nicht klar war - es war etwas anders. und deshalb nahm ich den kurzen an die hand, wir liefen durchs gras, vorbei am alten haus und ich stellte blöde fragen. er redet ja nicht. nicht darüber. ansonsten redet er viel.
und dann, wie wir dann da saßen, und es klingelte, lange hab ich mich nicht mehr so unwohl gefühlt. wie ein einbrecher in eine situation, die mich nichts angeht. und trotzdem war es für alle selbstverständlich. mein platz an diesem tisch. und wie so oft fragte ich mich, wo ist die grenze? wo ist der punkt? und mir fiel auf, dass es wichtigeres gibt. und das macht das ganze kompliziert.
Freitag, 25. April 2008
how it ends and begins.
ich bin es leid. selbstmitleid sells. ich weiss. aber ich versteh es nicht. ich versteh es einfach nicht. warum denn nicht einfach mal einfach? einfach mal nur grade aus. nichts entscheiden und keine fehler machen. "goldener käfig" zu sagen wäre an dieser stelle reichlich pathetisch. was solls. ich will raus aus meinen entscheidungen und raus aus meinen fehlern. raus aus der zukunft und raus aus der vergangenheit. und weg mit der verdammten gegenwart. dieses schwachsinnige gelaber. die sinnlosen seminare. die sbahnen und die viertel. die häuser und die strassen. die menschenmassen und die massenmenschen. freiheit? celebrate the irony. und morgen der ganze mist von vorne. und die anderen. ja, wie immer. aber ganz ehrlich, ich habe auch keine lust das bild zu revidieren. mir gefällt die rolle des clowns. weil es einfacher ist. weil es pflichtloser ist. wie immer. stumbling on the edge of my life. solange sie lachen, sind mir 70% dieser leute egal. immerhin nichtraucher. aber freiheit? dass ich nicht lache. das ist alles, aber mit sicherheit keine freiheit. woher sollte ich denn wissen, was ich wollte? woher sollte ich denn die prinzipien kennen? woher? woher denn? es war doch nie die rede davon. ich habe gedacht, es wird einfacher. es wurde ja auch einfacher. in einer hinsicht. leider gibts weitere tausend hinsichten. häuserblocks weiter. und jetzt? das hier sind meine grenzen. und die wohnung bleibt dunkel. zum glück. und die räume bleiben leer. zum glück. und alles bleibt, wo es ist. bevor es weitergeht. mit den fehlern und den falschen entscheidungen. mit der freiheit, die keine war, keine ist und keine sein wird. ja, ich bin es irgenwie leid.
und trotzdem bin ich mir gleichzeitig auch sicher, dass es morgen wieder ne menge zu lachen gibt. denn: morning comes in light. und: still I must obey, still I must invite.
Donnerstag, 24. April 2008
weil es manchmal egal ist (manchmal aber auch nicht)
auf der hintersten bank
in der vollbesetzten
kirche der angst."
Freitag, 18. April 2008
und wie ich da so im seminar sitze und ihr zuhöre, da wird mir auf einmal ganz schummrig und als ich dann so draussen stehe (ohne zigarette!), da denk ich mir - verdammt, wärste doch mal drinnen geblieben. denn jetzt stehst du hier, draussen in der kälte. und bist ganz alleine mit der frage, ob das ganze nicht alles ein bisschen zu heftig ist.
Donnerstag, 17. April 2008
the world in your arms
eine klitzekleine insel. mit nur einem sofa drauf. mit einem dunklen sofa drauf. mit vielen steinen. kies vermutlich.da würd ich sitzen. und meine zehen würd ich ins wasser halten. und dann würde ich die stunden zählen. das kann ich zwar auch ohne insel, aber mit insel wäre schöner. und da würde ich dann sitzen. und mir geschichten erzählen. es würde schneien, und es wäre nur ein bisschen kalt. die zusammenhänge der welt und der wasserkreislauf würden sich ändern, die sonne würde scheinen und es würde gleichzeitig alle fünf minuten schneien. ich würde die stunden zählen und wenn ich abends nach hause gehe, dann würde ich mich von meiner insel verabschieden und mich dafür bedanken, dass sie mich trägt und mich aus diesem grottigen alltag befreit. und beim nächsten mal würde ich ein lied über sie schreiben, mit ein paar einfachen akorden, aber ohne klavier. obwohl, auf meiner insel könnte ich auch klavier spielen. ich würde meine füsse anmalen (grün) und auf den steinen eine spur hinterlassen. es würde niemanden stören. denn es ist meine insel. und ich würde niemals jemanden mit dort hin nehmen. um zu verhinern, dass die realität ebenfalls den weg dort hin findet. auf meiner insel würde nicht geredet. der einzige der redet bin ich. und auch nur dann, wenn ich es will. telefonieren könnte ich. aber ich würde nur drei nummern einspeichern. ich würde den ganzen tag meine zehen ins klare wasser halten. und es würde ein fisch vorbeischwimmen und wir würden uns jeden abend von unserem tag berichten. es gäbe keine anderen menschen. es gäbe kein shaking hands und keine misanthrophie. ich würde den ganzen tag auf dem dunklen sofa liegen. danach würde ich muscheln suchen, seegras von der ostsee einpflanzen und überlegen, worüber ich mich im moment FREUEN kann. das wären beispielsweise dur und moll. ein ganz ganz zartes schlagzeug. den geruch von frischer bettwäsche. ein drei-tage-bart. johnny cash. radio gaga. endlos-telefonate, die nach wind und meer und strand und eis und schnee und tränen und schwarzem sand und krausen haaren und elfen und matsch und zigaretten und schafen und grossem himmel und heu und fischmehl und frischer milch und diesel riechen. und, worüber ich mich ganz besonders freue: heute abend. 20 uhr. 40 seiten. ausgedruckt und abgeheftet. und: sagen können: endlich nichtraucher. eels' the other shoe
(zwischen mögen und sich drüber freuen liegen welten). ausserdem: bekaspern (zwischen lachen und lächeln auch). ebenfalls oben mit dabei: die post von gestern und edward tulane. die aussicht auf, ja auf was denn? ich weiss es. sag es aber nicht. denn aufdringlichkeit ist schrecklich. und sowieso, das ganze gefasel über montessori - ich garantiere: beim ausdrucken der letzten seite werde ich weinen. vor freude. soviel zur aussicht (zwischen freuen auf und freuen über - welten. merken sie's? aber ich meine nicht nur die verschiedenen zeiten. da ist noch was anderes.).
man könnte das ganze jetzt noch unterteilen in dinge über die ich mich freue und die ich selber machen kann und in dinge über die ich mich freue und die ich eben nicht in der hand habe. auch nochmal ein grosser unterschied. und nachdem ich jetzt den ganzen mist geschrieben habe: jetzt versteh ichs erst. denn mit dem sich zur-freude-zwingen ist es in etwa so wie mit dem sich zur-ruhe-kommen-zwingen.
Dienstag, 15. April 2008
Montag, 14. April 2008
das waren die mit abstand grössten schokoladenstückchen, die ich jemals im zusammenhang mit stracciatella-eis gegessen hab. wahnsinn. und das beste an der sache: ich seh von fenster aus, wie lang die schlange ist. dazu 18 grad und blauer himmel. na wenn das nicht FRÜHLING ist, dann weiss ich auch nicht.