flitzepipe.
Dienstag, 15. Juli 2008
Montag, 14. Juli 2008
und ja, ich schaue es im kalender nach. wann es war. und ich sitze und weiss nicht, was ich sagen soll. alles für nichts. kopf über herz. herz über kopf. geht eher nicht so. ich habe mich nicht im stich gelassen. ich habe nur nicht auf mich gehört. ein splitter vom heiligen kreuz. wer ein stück hat, der hat eins - und die trockene ernüchterung (es wird nicht anders) am ende gleich inklusive. wenn man merkt, dass es kein kreuz gab. dass es nie eins geben wird. alles für nichts. kopf über herz. wer bist du?
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unerreichbar, felsig. auflösen. ein argument reicht und ich nehme hin. da hab ich keine chance. es war nicht von nöten, aber es war da. (jaja, der apfel fällt nicht weit vom stamm. ich weiss nicht, was ernüchternder ist. die frage mit den zwei sätzen oder die erkenntnis, dass ich werde wie sie.)
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Hlynur.
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eine untersuchung, die zeigt, dass 70 % aller frauen sich deprimiert und schuldig fühlen, wenn sie 3 min. in einem schönheitsmagazin geblättert haben.
eine laune, die zeigt, dass ein kleiner hinweis auf sein leben, oft mehr zufällig als gewollt, ebenfalls ausreicht. nicht deprimiert und schuldig, aber unwohl. weil sich die geschwisterliche verbindung nicht abstreiten lässt. will ich auch gar nicht. aber unwohl fühle ich mich trotzdem. von mir zum eigenen scheitern verurteilt.
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sodom und gomorrha. und im gleichen atemzug: bambi.
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ist es so, dass hauptsächlich die sänger die band vorantreiben? wenn ja, wieso? was die unter uns wohl gedacht haben müssen, bei der broken laundry. egal. wir haben ja zwei in der küche.
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rein theoretisch gäbe es einen blog weniger. praktisch natürlich nicht.
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"Pick up the phone and answer me at last."
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ins leben reinrauschen, aus dem leben rausrauschen, fertig. jeder. alle. niemand.
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"ROLL THE DICE AND SWEAR."
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und übrig bleib immer nur eins. egal, wie ich mich drehe. egal, wie ich es wende. übrig bleibt immer nur eins.
"wer sich im kreise dreht, ja, der hat es so gewählt."
find ich eher nicht so. viele gedanken. (und es bleibt bei den gedanken. wer bist du?)
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(songs hab ich nie verschenkt. ich hab sie spielen lassen. eigentlich nur einmal.) und während er untergeht, frage ich mich, was helfen eigentlich beinhaltet. und wie weit man gehen kann. und ob man zurückkommt.
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"it was for freedom, from myself and from the land"
funktioniert das so? dass man die augen verschliesst und ignoriert?
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towns like this. ziemlich optimal.
Dienstag, 8. Juli 2008
all things go, all things grow
alle schaffen es. und niemand denkt mehr nach. und jedem ist es egal. und alle gehen ihren weg. und niemand bleibt. denn jeder ist. und alle sind zuviel. und niemand ist übrig. denn jeder fängt an zu rechtfertigen. vor allen und niemandem. vor allem aber jeder vor sich selbst. und ich frage mich, das soll richtig sein? das geht so?
jeder begreift es. alle meinen es. aber niemand gibt es zu. und jeder fährt allein. denn genau so ist es. für alle. für niemanden. und ich frage mich, das soll richtig sein? wie soll das gehen?
das kann nicht richtig sein. das kann so nicht richtig sein. für alle ist es selbstverständlich. für mich nicht. und ich frage mich, das soll dann noch richtig sein? wie kann es richtig sein, wenn ich mich regelmässig frage: und das soll dann noch richtig sein? und es wird immer irgendwelche gründe geben. es wird sich immer einer erheben. eine zeit wird immer wichtiger sein. und das ist nicht richtig. nein. es ist eine frage des respekts. und des mensch-seins.
und ich habe die lächerliche hoffnung, dass er doch noch kommt. selbst eine stunde später noch. (und kaum schreibe ich das, fange ich an zu rechtfertigen. und das kann nicht sein. nein. das kann so nicht richtig sein. die gedanken von gestern passen heute auch: 'und übrig bleib immer nur eins. egal, wie ich mich drehe. egal, wie ich es wende. übrig bleibt immer nur eins.' nur haben sie heute einen völlig anderen sinn. )
reden. wie ich es schon wieder hasse. wie es schon wieder kaputt macht und zerstört. ich kann es nicht begreifen. ich kann es nicht begreifen. und am ende sitzen wir allein. weil menschen einen grossen fehler haben: sie sind menschlich.
und neben dem reden wird auch das schreiben überflüssig. denn sobald es um mich geht, wird alles schwammig. und ungreifbar. ich seh mich nicht mehr. wo bin ich? in der luft. nur jetzt auch noch ohne boden. wie bin ich hier verdammt nochmal gelandet?
und es ärgert mich maßlos, dass es mich so beschäftigt, dass ich nicht mal in der lage bin, ihr das zu geben worauf sie sich gefreut hat.
Sonntag, 6. Juli 2008
Dienstag, 1. Juli 2008
bright eyes
und als ich da so liege, muss ich zwischendurch einfach immer blinzeln. und was ich da sehe, man, das ist was! (und ich denke erst noch, das kann man eigentlich den ganzen tag lang so machen. auf der terasse liegen, die füsse in der sonne, allen erzählen man kommt erst morgen an. aber dann seh ich wie zufällig die kleine holztür. und halten kann mich dann (abgesehen von der momentanen hitze) nichts mehr.
und als die (kleinen) riesen angefahren kommen, da denk ich mir: geil! und als ich erkläre, wie das funktioniert mit dem lohnunternehmen, da denk ich mir: verdammt geil! und als sie wieder weg sind, denke ich: that's it. (und irgendwann wird sie es auch wissen. aber jetzt noch nicht.)
der nachbar, der anhält (aber auch erst, als er sieht, dass ich wieder wach bin) und sagt, er hätte extra gewartet mit dem rasenmähen. das hätte ich ja bestimmt vermisst in der stadt. und wie es denn so ginge da unten. und er hätte ja gedacht, ich wär schon verheiratet und hätte drei kinder.