Sonntag, 30. März 2008

Donnerstag, 20. März 2008

wo ist eigentlich mein anderes leben hin?

Freitag, 14. März 2008

(eskalación !)



0840286 und 0840287. aufregend!


(diese ausgebuffte sau! göttlich depressiver humor und absoluter ausnahmezustand. nach den ersten fünf minuten war's sowieso klar. grandios. lange nicht mehr SO viel und SO lange gelacht. den will ich heiraten!)



Mittwoch, 12. März 2008

heavy heart

und wir sitzen da so auf dem teppich, mitten auf einem - für unsere verhältnisse doch recht großen und mit bauklötzen umrandeten feld und ich lasse mir alles erklären. über sähmaschinen und schneeschaufeln. über frontlader und deutz. und natürlich gülle. momentan sowieso ganz grosses thema. und als er sagt: "ich fahr heute mit onkel fritz" (denken sie sich noch vor jedes wort ein kleines "d"), da sage ich "man, da bin ich aber neidisch." und meine es auch so. was mir nämlich blüht: chaos in viel zu kleinen räumen, unterbesetzung, teamsitzung, elterncafe.

Montag, 10. März 2008

time's a wastin

ach, ich find das ja immer so schade. man hat sein halbes bisheriges leben mitnander verbracht, hat in der schule endlose stunden zusammen gekloppt, noch mehr stunden ausserhalb der schule verbracht und sowieso und überhaupt und das ende kennt ja jeder – aber mittlerweile, wenn man sich nach langer zeit mal wieder in alter runde ein paar stunden gegenüber sitzt, mittlerweile hat man sich einfach irgendwie nichts mehr zu sagen. obwohl – er schon. aber ich mal wieder nicht. manchmal ist reden wirklich anstrengend. vor allem dann, wenn es gleichzeitig informieren und amüsieren soll. eigentlich ja eine meiner fähigkeiten. aber in diesem fall eher sehr ermüdend. und der einzige, dem ich was zu erzählen hätte, ja. genau. lets get acquainted and lose those blues. lets go. time's a wastin

arriving somewhere... (3)

ja, als ich die muu-verpackungen auf dem tisch vor mir sah, war mir klar: der tag wird grandios. wurde er dann auch. später. erstmal habe ich in meiner freude festgestellt, dass ich alleine in der wohnung war und diese ohne schlüssel ja schlecht verlassen konnte. da war ich also in island angekommen, hatte den ersten tag irgendwo am rande von reykjavik überlebt und war nun in einer versifften bude gefangen, während draussen die trolle spazieren gingen und das isländische leben quasi nur auf mich zu warten schien. so eine tatsache kann einen ganz schön fertig machen. es folgte ein unbefriedigendes telefonat nach hause und ein verwirrender anruf an meine farm. der mann am anderen ende der rauschenden leitung sprach deutsch, schien jung zu sein und verneinte, nein, es gäbe keinen bus, der mich jetzt sofort und auf der stelle abholen könnte. aber ich solle mich nich verrückt machen. und bis morgen dann, sagte er. ich hatte ja keine ahnung. zum ersten, wer er überhaupt war und zum zweiten, welche rolle dieser junge mann noch spielen sollte. und bis heute spielt.

und dann, so ganz schicksals-like, fand ich am schlüsselbrett den ersatzwohnungsschlüssel. keine zwei sekunden später schloss ich die tür hinter mir und stand auf dem gehweg. draussen war es tatsächlich anders als drinnen. vielleicht lag es an dem wirklich miesen vorherigen tag, dass ich die strassen und den weiten himmel als doppelte freiheit empfand. ich ging die strassen hinunter und konnte es mir nicht verkneifen, jeden einzelnen passanten zu grüssen.

ich war ja so aufgeregt. meine ersten schritte auf wirklichem isländischen grund und boden. die ersten isländer mit wollmütze. hach. ich war ja so aufgeregt. und kaum spürte ich den eiskalten wind im nacken, war der ganze mist von gestern vergessen. ich stand an einer relativ einfachen kreuzung unter einem wahnsinns grossen himmel und sah direkt aufs meer, während ich darauf wartete, dass die ampel umsprang. ich war ja so aufgeregt. und kaum sprang die ampel auf grün, ging ich los. und der eiskalte wind pfiff mir um die nase, während ich all die eindrücke um mich herum aufsog wie ein schwamm. und als ich beim meer ankam, mich umdrehte und wieder hoch zur siffwohnung blickte, dachte ich mir "mit dem meer im rücken kann dir eigentlich nichts mehr passieren." nur dauert es eben seine zeit, bis man kapiert, dass man das meer auch wirklich im rücken hat. und während ich nach ein paar stunden fast erfroren, aber irgendwie zufrieden wieder zurückwanderte, nahm ich mir fest vor, abends die duschgeräusche geflissentlich zu überhören. es war ja jetzt irgendwie anders.

Donnerstag, 6. März 2008

sick lullabies

kaum hat man die eine sache mehr oder weniger erfolgreich hinter sich gebracht, hängt man schon wieder in der nächsten scheisse und schlägt sich fast die fresse am bordstein auf. zum glück gibt es da noch loyale und gradeaus-denkende vermieter, natürlich auf meiner seite. und der ganze druck, der dich gestern noch tief zum zinnsoldaten ins rinnsal gedrückt hat - verpufft. und alles ist easy. chill out, män. und die ganze anspannung lässt spürbar nach. und jetzt gehts raus, nicht in die stadt. nein. raus ins feld. da, wo ich hingehöre. und danach dann in die stadt. zum eis. alles easy.

(ausserdem: erste kiga-prüfung bestanden. unbenotet. aber trotzdem. schon sehr bizarr alles und von vor zwei jahren absolut nicht einsehbar gewesen.)

movement

die insel bebt. (stern = over 3 per richter; rot = neu; dunkelblau = "alt")


( ich bin mir sicher, aber we will see. )

Mittwoch, 5. März 2008

turning saints into the sea

shizznet, so früh schon. ich könnte platzen. und das ganze flüssige magma würde sich über all den frischen schnee verteilen und alle menschen im umkreis von 2 km würden sich ein beispiel an mir nehmen und ebenfalls morgens um 7:00 ekelhaft zufrieden sein. gut dass ich das nicht erleben muss. stattdessen: open up my eager eyes ‘cause i’m mr brightside.

singend auf dem weg zur arbeit. wenn ich nich so verdammt zufrieden hätte, würde ich mich dafür hassen.

Montag, 3. März 2008

ich geb es endgültig auf, den masterplan der knöpfe verstehen zu wollen.