wenn finnen anfangen zu trinken, dann kann man da nicht mithalten. beim besten willen nicht. man kann sich nur wundern, wo das ganze bier hingeht. und wieso der mechanismus noch funktioniert. (aber: man kann sich vorstellen, wie die finnische sprache entstanden ist.)
wenn finnen gucken, dann kann man da nicht mithalten. geht einfach nicht. man kann sich nur wundern.
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der mann-mit-hut-dance. und überhaupt - das war ja wohl MEIN abend schlechthin. und schneller soll sich die welt drehen, und weiter und höher und lauter und bunter!! kravall!
(beim aufstehen dreht sich die welt immer noch. sie soll aufhören. einfach stehenbleiben und warten.)
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kühlschrankpoesie. auf englisch und schwedisch. und kühlschrankwahrheiten. ich brauche nur einen blick in mein neues kühlschrankfach werfen um festzustellen, in welchem maße ich die räume um den kühlschrank herum wirklich als mein neues zuhause empfinde. ja, anders bekomme ich es einfach nicht hin.
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und während ich auf dem sofa liege und schwedische langlauf-übertragung gucke, denke ich mir, ja, jetzt könntest du einschlafen (was mir wirklich sehr selten passiert: auf irgendwelchen sofas einschlafen). und kurz bevor ich wirklich einschlafe, denke ich noch einmal über die wortlosigkeit nach, mit der die drei herren in der küche gleich nebenan kochen. drei männer (spanien, schweden und japan) kochen so wundervoll nebeneinander her und wechseln anderthalb stunden lang kaum ein wort miteinander, wie ich es noch nie erlebt habe. diese stille, obwohl nein, stille war es nicht - eher zufriedenen wortlosigkeit. und das hat mich letzendlich einschlafen lassen. und ich habe mich selten, wirklich selten so dermassen zuhause gefühlt wie in diesem moment zwischen wachsein und eingeschlafen.
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und vielleicht ist der versuch, alles ganz einfach farblos und simpel zu halten, gar nicht so richtig. ich weiss es ja auch nicht. ich weiss ja auch nicht immer alles.
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und er ist der erste, der das wohzimmer sieht. und das zimmer. und er füllt den leeren raum so sehr. und ich möchte den gelben ball mit dem gesicht nie mehr anfassen. ich lasse ihn einfach liegen, bis ihn seine sehnigen hände mit den feinen linien wieder aufheben.
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"all he told me was that you came back to his to have some moonshine"
menschen reden zuviel.
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anders. intensiv.
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was ist denn jetzt eigentlich los?
tod, schwangerschaft und neue mitbewohnerin an einem morgen.
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und während ich es in den ersten zwei monaten völlig übertrieben habe, ist es jetzt ganz anders. weil alles, was ich dort gesucht habe, zwischen all den menschen und nationalitäten und kulturen und biergläsern und absolut-vodka-flaschen, das ist auf einmal hier.
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und dass er zwar da ist, aber nicht hier oder ich nicht dort, das versteh ich irgendwie nicht.
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wenn deutsche englisch reden, erkennt man das sofort. und wenn spanier englisch reden, dann erkennt man das auch sofort. und wenn er im wohnzimmer sitzt und lacht, dann hört man das auch sofort. durch die tür.
Sonntag, 8. März 2009
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1 Kommentar:
ich versteh zwar nicht alles, aber ich freu mich.
(mir gehts auch gut, danke.)
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