"der kern des menschlichen lebens bildet sich aus neuen erfahrungen."
jeder hat eine geschichte. seinen eigenen kern. ganz im stillen. lücken in der vergangenheit, die man versucht zu schließen. oder zu füllen. vielleicht, indem man geht. verlässt. menschen und orte. indem man zurücklässt. dinge, die wertlos sind.
meine geschichte ist diese:
es ist keine rebellion mehr, die mich antreibt. wegtreibt. das alte auflehnen gegen den lauf der dinge, das widersetzen dessen, was unumgänglich ist. ich habe dabei nicht nach wahrheit gesucht. ich habe nach einem weg gesucht. es ist anders geworden mit der zeit. jetzt ist es zeit für die wahrheit. zeit für das nichts und das ich. zeit für sicht. ausbrechen. den wind spüren. grenzen überschreiten. überwinden. zeit für die wahrheit. nicht stark sein. sondern stark fühlen. sich messen, mit der zeit. mit dem leben. ich will da sein. einfach nur da sein. ich vertraue darauf, dass alles, was ich tue, getan werden muss. das gute wird besser. all my destinations will accept the one that's me. so I can breathe... und am ende, am ende dann. da steht das teilen. wirst du sehen, was ich sehe? garantiert.
allein. das ist meine geschichte.
verlassen. zurücklassen. gehen. verschwinden.
leave it to me as I find a way to be.
ich gehe.
nicht allein.
aber es ist ein anfang.
comes the morning
when I can feel
that there's nothing left to be concealed.
und ich weiß: das gute wird besser.
das ist meine geschichte. zurücklassen. verlassen. wiederkommen und teilen. ohne allein kein teilen. ohne teilen kein allein. das steckt dahinter. ich muss gehen. es ist zeit für wahrheit. und er? wird er sehen, was ich sehe? werden sie sehen, was ich sehe? wenn ich meine wahrheit mit ihnen teile?
das bin ich.
stipendium hin oder her - das studium treibt mich weg von mir, macht mich zu einem anderen Ich. wie kann ich erkenntnis und studium verbinden? mit einem auslandssemster in linköping. das hoffe ich zumindest. nach der mitsommernacht werde ich eine antwort auf die frage haben.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
into the wild
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2 Kommentare:
ich verstehe sie.
und es ist schwer.
weil man alleine IST.
und gleichzeitig ist es ein geschenk.
auch das wird oft nicht verstanden.
und es heißt auch nicht:
niemanden brauchen.
es heißt:
immer für sich da sein
sich alles verzeihen.
jeden makel, jede schwäche, jedes gefühl, jeden impuls. immer wieder. jeden tag.
ohne zu hinterfragen
das ist ein unglaublicher lernprozeß.
ja. sie verstehen.
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