ich merke, wie ich langsam die fronten tausche. ganz langsam. ich kann ihr nicht helfen. will ich auch nicht mehr. sie muss anfangen zu reden. aber nicht mit mir. ich will das nicht hören. und er muss anfangen zuzuhören. und ich muss anfangen sie wegzustossen, wenn sie mit mir darüber reden will. mit dieser unsicherheit, die ich an ihr hasse. die ich an ihr nicht ertragen kann. sie hat kein recht dazu, diese unsicherheit, achwas ihre ANGST so offen vor mir zu zeigen. ich will das nicht hören. ich will das nicht hören! und immer habe ich das gefühl, ich ersticke. ihre unfähigkeit, die ich an mir nicht ertrage, die macht mich rasend. und sobald sie anfängt, fühle ich, wie sich mein schutzschild aufbaut. und ich drehe mich weg. ich bin geschützt. durch das einfache recht, dass ich damit nichts zu tun habe. und wenn ich nicht hinhören will, ist das okay. ich bin kein monster. das rede ich mir ein. und mein verständnis, das ist da. aber es kommt am schutzschild nicht mehr vorbei. nicht mehr so wie früher. und das ist gut so. ich kann ihr keine stütze sein.
und ich tue, als ob ich das wasser in den augen nicht gesehen hätte. und ich danke ihr, dass sie es unter kontrolle hatte. sie hat es begriffen, dass es zuviel ist für sie. ich auch. aber was kann ich tun? nichts. sie schafft es nicht alleine. ich alleine schaffe es aber auch nicht, ihr zu helfen. und ich erinner mich an die einzige familienkonferenz, die wir jemals hatten. der tag, an dem sie mich von den bullen abholen mussten.
vielleicht ist es wieder zeit. ich weiss es nicht. ich weiss nur: ich alleine kann ihr keine stütze sein. und das macht mich nicht zum monster, nein.
Sonntag, 7. September 2008
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