und wie man durch den wald läuft (vor sich: wurzeln, hinter sich: wurzeln, neben sich: wasser), da denk ich mir: der mensch ist eine sonderbare erfindung. der mensch. alles muss er unbedingt sehen, anfassen, fühlen. überall eindringen, seine fussspuren hinterlassen. sich einquetschen, in geschichte raum und zeit. alles muss er begaffen. überall muss er langlaufen und angucken. seine nase reinstecken, sich einbringen, seine gedanken in die welt spritzen. (ich bin ja selber so. ich muss ja selber sehen und fühlen und anfassen. und wenn es nur das wasser ist, dass an der einen stelle noch eiskalt zwischen den steinen hervorspringt. ich bin ja selber so. und wenn ich dann auch noch zum tourist werde, dann finde ich das zwar immer noch sonderbar. aber immerhin akzeptabel. bis mir wieder auffällt, wie sonderbar der mensch ist.)
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kristallblaue augen. mal unnahbar und fern. ruhig und mit glatter oberfläche. man würde hineinspringen. wenn da nicht etwas wäre. was davon abhält, in stille wasser zu springen. see no reflection at all. und dann aufgewühlt, wie stürmische see. aber die wellen sind weich, kräuseln sich und wenn man die hand hineinstreckt, spürt man, dass es unter der oberfläche noch andere dinge gibt.
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troops to enforce yourself.
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rückversetzt in der zeit. als ob sie die herren der lüfte wären. mühelos gleiten sie. leben über der stadt. reign. und wir nur geduldet. klein und beeindruckt. die ausnahme, die am strassenrand steht, bestätigt diese fantasie-tastische spinnerei.
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there's something that we both can't deny
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in jenem moment ist es okay. die beste lösung. später dann, als alles ins auge gebrannt und sichtbar, da seh ich mich als lächerlich. das bin nicht ich. bin ich das? die aussenwirkung auf sich selbst.
und später dann, als alles ins auge gebrannt und sichtbar, da finde ich es genauso unerträglich. das bin ich. aber das will ich nicht sein.
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wie es geht und wann ich komme. sie müssen mich mal gehen lassen. wenigstens für ein paar tage. raus aus dem geflecht, dass sich an manchen tagen wie schlingen um die füsse legt. und mich bremst und stolpern lässt. (im grunde tun sie es ja. mich gehen lassen. es war der moment.)
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spagat zwischen nichts und gar nichts. urlaub. traumhaft.
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"its a beautiful morning. the sky is black as ink."
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wie kann er mich ertragen, wenn ich mich selbst nicht ertragen kann?
if this is communication
i disconnect
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ab nächster woche wieder ein bombastischer sternenhimmel. dimensionen. (aus weiter ferne die lichter. die mich an dich erinnert haben.)
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so viele eindrücke. so wenig worte. so wenig ausgesprochen. hitze, farben, menschen, gerüche, häuser.
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und dann die eigendynamik, wenn allein schon menschen von unterschiedlicher nationalität aufeinanderprallen und ohne etwas zu tun schon zuviel getan hat. menschen. sonderbare erfindungen.
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"es ist früh im jahr und ruhig in den weinbergen von hunawihr. nur ein leichter wind kräuselt ein paar schneeflocken durch die luft." (04.02.2001)
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lalala. taubtaubtaub.
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"und wenn du erst verstanden hast, was in deinem eigenen kopf passiert, stellst du dich auch einer ganzen herde von fliehenden pferden. ob du sie alle aufhalten kannst, ist eine andere frage. flieh! auf! hinaus ins weite land. die welt ist aus ton, und es wird scherben geben. aber wen interessiert das heutzutage schon?"
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und wo bist du, wenn es schneit?
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