selbst der wählton des telefons klingt lahm und lustlos.
ein viertel der schuld schieb ich offiziell auf die wohnung. dass sie mich nicht halten kann. und ich kaufe auch nicht viel ein. nur so, dass es grade eben reicht. und nur haltbares. das zweite viertel der schuld schiebe ich aufs studium. auf die frage zwischen glory und passion. das dritte viertel auf die menschen, die mich umgeben und langweilen. das letzte viertel geht an den körper, der sich nur schwer unter kontrolle hat. die finger, die da trommeln. die füsse, die da zappeln.
unterm strich aber schiebe ich die ganze schuld auf den momentanen unstillbaren hunger auf grenzenlosigkeit. veränderung! ausbruch! das verlangen, strecken hinter mich zu bringen. den boden unter den füssen verlieren und dann verändern. abfahren und anzukommen. der norden ruft. von ganz allein.
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"komm mir nicht zu nahe, sonst kann es geschehen,
dass wir beide lichterloh in flammen stehen."
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das verrückteste ziel, was ich mir jemals gesetzt habe. aber unter den momentanen umständen sogar möglich und erreichbar. ist das der absprung? nach all den jahren? vielleicht. der ehrgeiz fängt an zu kochen. und am liebsten würde ich jetzt gleich ins telefon springen und anfangen.
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die ganze thematik umdrehen. genau DAS ist es. die lösung.
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i read the body count out of the paper. and now it's written all over my face.
Montag, 11. August 2008
the story is in the soil, keep your ear to the ground
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