und als sich dann ein wort ans nächste reiht und sie verlangt, dass ich höre höre höre höre höre höre höre höre höre höre höre, gehen mir die haare senkrecht. wenn das stimmt, das mit der generation vor uns und ihrem ausdiskutieren bis zum bitteren ende - dann war das heute eine durchaus überflüssige reise in die vergangenheit. immer alles totdiskutieren. wozu? ich verstehs nicht. und in diesen räumen zu sitzen, das ist schwer im moment. wieso genau hab ich heute erst verstanden. es ist so simpel. und so blöd. ich kann doch nichts anderes als dieses eine. kinder sind da so viel simpler. ihr konzept ist einfacher. leider steht uns genau jenes nicht mehr zu. würde man es auf uns erwachsene übertagen - man würde als unfair, unreif, unsensibel, unmöglich gelten. es funktioniert einfach nicht. dabei ist es kein stück verwerflich vorzeitig aufzugeben. und mit dieser einsicht laufe ich durch die stadt (schade. ein lebensgefühl kann man nicht kaufen. man kann es zwar schon kaufen, aber ach was solls.) und vermisse die große anonymität, die meiner meinung nach in den strassen der stadt zu grassieren hat (wie geht sowas? mit den zwei seiten gleichzeitig? wieso kann man gleichzeitig hassen und lieben? verachten und wertschätzen? vermissen und, ja, was eigentlich?) trotzdem staune ich nicht schlecht, als mir auf einmal jemand auf die schulter tippt. so lange blind gewesen. nichts gesehen. dafür zu viel gehört.
und noch was ganz anderes: erst als er dann anruft, und mir dann mitten im verzweifelten restchaos kurz vor schluss die insel durch den hörer schickt, da weiss ich dann: zu lange taub gewesen. nichts gehört. (sein lachen nicht gehört.) man, das funktioniert so nicht. und ganz ehrlich? mir wird das langsam zuviel. das ständiges zurückgehen. das ständige aufarbeiten und ewige nachfragen. das ständige nachbohren und ewige antwort-suchen. jetzt ist aber mal gut! auswendig lernen, fakten einpauken - ein bisschen mehr stupides lernen, bitte. das erträgt ja sonst kein mensch! (und bei dem brief - ich hab ja eh sofort wieder angst gehabt, dass ich es gar nicht lesen mag.) schön dagegen: "stuhlkreise sprengen". der plan vom nahraum. der fernseher im nebenzimmer. das spiel mit dem feuer (verbrannt.). einfach mal ja sagen. und beim auflegen denk ich noch " ach man." ich hab ihn doch gern. und er hat ja schon recht. im täter ein opfer sehen. emotionen und so. aber ich bin jung. und ich hab ein anrecht auf wut, angst und ärger. ich darf mich noch leiten lassen. ich darf fehler machen. what you call the disease, i call the remedy. und zwischendurch frage ich mich dann auch noch, wie ich da mithalten soll. mit all den grossen menschen, die es schaffen, das mit dem leuchten und so. die ahnung davon haben, wie das ist. das alles war schon vor mir da und es ist wesentlich massiver als ich. und das ist mir ja auch klar. da kann ich einfach nichts machen. (und dass ich mich dann nicht auf 0-1-2 kodierungen konzentrieren kann, das ist da in ordnung, denke ich.)
Mittwoch, 11. Juni 2008
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