wie die eine mutter auf dem sofa in der elternecke sitzt und meine jacke näht, während sie ihren jüngsten in die weite welt hinaus schickt und ich seit minuten (gefühlten stunden) mit kopfschmerzen und dem teller in der hand nicht an den eltern im flur vorbeikomme. weil immer wieder neue auftauchen und so viel zu erzählen haben. und dann die andere mutter, die dir ein bisschen island mit in die bunten wände bringt. einfach so. und sowieso - die eltern. mein job ist grandios.
und erst hat man so viel zu erzählen und berichten. und kaum liegen anderthalb stunden schlaf dazwischen, wird alles egaler. und man fängt einfach da an, wo man grade steht und abgeholt wird. immerhin ist das meine aufgabe. die in all dem trubel etwas untergeht. und während man da sitzt, ein bündel von power, glück und zufriedenheit auf dem schoß, und ein bündel von traurigkeit neben sich sitzen hat, denkt man sich: das kenn ich, ich weiss wie das ist. und man blinzelt völlig ergriffen die tränen weg, während 50 kinder da sitzen und stolz und voller ehrlichkeit ihre einstudierten lieder rufen. diese selbstverständlichen worte und diese ehrlichkeit, die sind einiges wert. die trennen welten. und dann all das bunte papier. und ich weiss, wie es ist. wir beide wissen genau, wie es wirklich ist. auf ihrer seite zu sitzen. und auf meiner seite zu sitzen. es ist beides scheisse. aber es geht vorbei. eine ära ist rum. eine ära von 2 1/2 jahren. und was bleibt, merkt man erst, wenn man begreift, dass es vorbei ist. bis ich begriffen habe, bin ich raus. mein persönlicher vorteil. rest now, weary head.
mit all den bildern, all den gerüchen und all den ideen geh ich schlafen. nach sovielen unruhigen nächten. und alles was zu sagen bleibt: ich bin zufrieden. rest now, weary head. you will get well soon. nur eins finde ich schade. hätte man doch die gabe der kinder, wirklich alles so zu meinen wie man es sagt. und dann auch noch so dabei von innen heraus zu strahlen. es würde die welt um einiges besser machen. wir erwachsene konnten es mal. und haben es verlernt. weil man mit der gleichen selbstverständlichkeit lernen musste, was lügen und täuschungen sind. wussten sie, dass bereits kinder im grundschulalter den berühmten maskeneffekt beherrschen? die wurzeln liegen bereits im vorschulalter. denken sie mal drüber nach, wo wir hinkommen, wenn wir genauso weitermachen wie bisher. und jetzt weiter mit musik.
Donnerstag, 28. Februar 2008
rest now, weary head
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