ich weiss nicht mehr, wie es war, als ich am 9. März 2007 mitten in der nacht aus dem flugzeug stieg, aber dafür weiss ich noch ganz genau, wie ich geguckt habe, als ich in dieser dreckigen gammeligen, echt versifften erdgeschosswohnung ankam. und ich weiss noch, wie ich nen heulflash gekriegt habe, als man mir auf isändisch versuchte zu sagte, "in 3 tagen gehts dann weiter richtung süden." da stand ich also - völlig übernächtigt irgendwo in island, genauer gesagt irgendwo in reykjavik, mit gepackten koffern - und bis eben noch total bereit fürs abenteuer. ich stand in einer typischen isländischen 4-zimmerwohnung - und habe dieses land und schonmal eben die nächsten 3 monate im vorraus verflucht. die wohnung war klein und ein zimmer (natürlich das grösste) wurde an einen 35jährigen langhaarigen finnen vermietet, mein platz für die nächsten zwei nächte war die couch gleich neben der tür zum finnenraum und neben dem vollgekackten vogelkäfig mit diesen fiesen papageiviechern drin. erst in drei tagen würde sie, schwester meiner eigentlichen zukünftigen farmerin, mich zu dem verabredeten treffpunkt bringen – irgendwo in der mitte zwischen reykjavik und hella. dort sollte man mich dann aufsammeln und zum eigentlich angestrebten zielort mitnehmen - eine farm in hvolsvöllur, irgendwo in der nähe von hella und dem meer. solange solle ich mich doch bei ihnen (ihr, ihrem freund und dem finnen) in der dreckswg wie zu hause fühlen. leichter gesagt als getan. ich gab mein bestes. aber als dann noch 3 hasen dazukamen, die ab nun im badezimmer wohnen sollten und dabei ständig den duschabfluss vollkackten, konnte ich für ein paar stunden nicht mehr nachvollziehen, wie ich auf die blöde idee kam, island unbedingt noch einmal bereisen zu müssen. immerhin konnte einer der drei englisch (was mir aber nicht viel brachte, weil den ganzen tag am arbeiten. genau wie sie. und der finne.) aber der finne hatte gute musik im schrank. und das ist in so einer situation schonmal viel wert. bis man bemerkt, dass kein cdplayer oder sonstiges musikabspielgerät in der wohnung vorhanden ist. höhepuntk des tages: die relativ geile fensteraussicht, die ahnen liess, dass es draussen tatsächlich anders sein musste als drinnen.
Freitag, 22. Februar 2008
arriving somewhere... (1)
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2 Kommentare:
sie wurden verlinkt. dieses kommentar ist unlöschbar und grunzt beim lesen. falls es nicht grunzen sollte, handelt es sich um den prototypen. in diesem fall können sie es gerne zurückschicken.
bin dabei.
grunzen? hier? nagut. ausnahmsweise. weil sie es sind. und weil wir noch in den startlöchern sind. sobald ich hinter dem grunzen allerdins verwelkten schnittlauch, ein klavier oder etwa mittagsletharige vermute - werde ich umgehend bescheid sagen.
juhu!
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